Die Woche vor dem ersten Fördercall 2023 war für alle – und auch für uns bei SUN21 – sehr aufregend. Listen mussten fertig werden, einige Kunden erhalten last minute ihre Zählpunktnummern, und die Neuerungen in der EAG-Verordnung werden recherchiert und geschult.
Alles beginnt am 15.3.23: Über den Mitglieder-Newsletter der PV-Austria erhalten wir „druckfrisch“ die neue Verordnung des EAG-Investitionszuschuss 2023. Endlich ist der erste Fördercall fix, die Fördersätze, die neuen Regelungen zum Beginn der Arbeiten, all das können wir nun nachlesen.
Nach einer kurzen internen Absprache über die wichtigsten Punkte, beginnt ein Team, das Schreiben an unsere Kunden aufzusetzen. Ein anderes Team arbeitet die Infos aus der Verordnung – die zugegeben etwas schwierig zu lesen sind – in einem Blogartikel auf. Fast zeitgleich werden wir fertig und wir verschicken zweierlei Infomails:
- Mail an die Kunden, die beim nächsten Fördercall „dran“ sind, mit allen wichtigen Infos und dem Angebot, sich das Ticket selbst zu ziehen
- Mail an die Kunden, die bis dato leider trotz Antrag beim Netzbetreiber noch keine gültige neue Zählpunktnummer haben und ohne dieser beim Fördercall (noch) nicht mitmachen können
Schon am nächsten Tag muss die Liste für den nächsten Fördercall in groben Zügen stehen: Mailadresse, Förderwerber, Zählpunktnummer, kWp, Speicher. Eine Kollegin arbeitet vor, und die andere kontrolliert nach: Das Vier-Augen-Prinzip. Am Montag vor dem Fördercall war die Liste soweit fertig, am Dienstag erhalten die „Selberzieher“ eine Datei, mit Anleitung und ihren Daten zum Rauskopieren.
Den übrigen Teil der Liste teilen wir auf unser Team auf, und jedes Teammitglied erhält seine eigene Fördercall-Liste zum Rauskopieren. So mancher Netzbetreiber hat auch nochmal den Turbo eingelegt und bis kurz vor Start des Fördercalls bekommen wir noch neue Zählpunktnummern für unsere Kunden. Wir konnten noch alle Kunden auf den Listen unterbringen.

Ihr Weg zu mehr Unabhängigkeit!
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Am Nachmittag des 23.3.23 ist die Stimmung im SUN21-Büro gut, aber natürlich sind wir auch aufgeregt und leicht nervös. Wir sind gut vorbereitet, jetzt muss noch die Technik mitspielen. Jedes Teammitglied ist mit einem großen Monitor und einer eigenen Internetversorgung vorbereitet und um 17 Uhr ist es soweit: es ist mucksmäuschenstill und die flinken Finger ziehen ein Förderticket nach dem anderen.
Die erste Minute hakt es leicht bei der OeMAG und ein gefühlt ewiges „Loading…“ quält uns alle gebannt vor dem Computer. Dann geht es aber doch wie gewohnt los und schlussendlich haben wir alle Fördertickets gezogen, notiert und wieder zusammengetragen.
Die Handys werden wieder aufgedreht, Mailprogramm wieder geöffnet, und die fleißigen selbst ziehenden Kunden haben auch schon ihre Tickets weitergeleitet.
Ab dem nächsten Tag sind wieder wir an der Reihe: ein Team kümmert sich um die zahlreichen Anrufe und beantwortet alle Fragen unserer Kunden. Das andere Team macht sich ans Vervollständigen der Förderanträge für die PV-Anlagen und Stromspeicher. Der Andrang bei diesem Fördercall war enorm, und das spüren wir auch bei den Ladezeiten im OeMAG EAG Portal. Aber es hat bisher immer geklappt, und die 7 Tage Zeit für das Ausfüllen der Anträge haben gereicht.
Wir wünschen uns, dass – wie von der Politik versprochen – heuer alle eine Förderung bekommen, die eine PV-Anlage errichtet haben oder errichten werden. Die SUN21 Kunden genießen dabei „Full Service“ und Unterstützung beim Förderdschungel des EAG und der OeMAG.